Karl-Heinz Funke ist also endlich zurückgetreten. Ein überfälliger Schritt und eine Erleichterung für eine ganze Region. Wie jedoch Funke den Rücktritt verkündet und begründet hat, ist schlicht eine Frechheit.
Statt sich still zu trollen, schreibt er noch einmal eines seiner berüchtigten Faxe. Von “pauschalen Unterstellungen und Verurteilungen” ist darin die Rede. Von Verfolgung seiner Familie durch die Medien. Von einer Kampagne, die nicht mehr zu ertragen sei. Was für eine schräge Wahrnehmung von Realität durch einen – angeblichen – Medienprofi, angesichts erdrückender Faktenlage und selbst von schärfsten Kritikern regelmäßig wiederholten Lobes …
Seit Monaten trage ich mich mit dem Gedanken, die Vareler Geschichten aus meiner Werkstatt für Netzkommunikation teilweise
Der Social Media Vordenker von Duisburg – Frank Tentler – kann sich über Langeweile wahrlich nicht beklagen. Und dennoch
Lokal geht es hier ja gerade etwas monothematisch zu. Statt sich in die Zukunft zu wenden, gibt es für Varel derzeit leider
Nach zwei kurzweiligen Montagsrunden bei Tapio Liller und vor einem Monat dann bei mir gehen wir heute Abend in die dritte Runde. Gastgeber ist Christian de Vries aus Giegen an der Brenz.
Der ehemalige Redakteur bei der Kreiszeitung in Syke ist einer der wenige Spezialisten für “Online-Dings”, die gleichzeitig ein feines Gespür für das Bodenständige haben. Seine Jobs kreisen um Bürgermeisterwahlen, Feuerwehrspritzen und Rabattkarten. Zudem liegt ihm – wie mir – das Thema “Lokalzeitung der Zukunft” am Herzen. Das zeigt sich etwa in seinem Experiment Stadtblatt Giengen.
Der Abend mit Christian, der zudem Wurzeln im Ostfriesischen hat, dürfte daher nicht nur für Web 2.0er, sondern auch für Medienmacher und Politikinteressierte in und um Varel von einigem Interesse sein.
Gemeinsam mit Christian vor der Kamera sitzen wird der junge @Alex_Mammut. Wir freuen uns über jeden Gast und besonders natürlich über aktive Teilnehmer im Chat.
Also, bis heute Abend im Blog cdv!
(Dieser Beitrag ist ursprünglich im Blog für Varel erschienen. Daher sind die Kommentare hier geschlossen. Wir freuen uns natürlich dort über eventuelle Anmerkungen.)
Der heutige Tatort mit Maria Furtwängler alias Charlotte Lindholm wurde teilweise in der Wehde, Varel, in der Wesermarsch und in Oldenburg abgedreht. Grund genug für das Blog für Varel, den Tatort anzuschauen und live zu kommentieren.
Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zu erfahren ist, hat Karl-Heinz Funke heute alle politischen Ämter und Mandate niedergelegt. …„Funke schmeißt hin (Update)” weiterlesen…
Falls sich jemand wundert, warum ich mich zur Causa Funke nicht mehr äußere: Mir fehlen schlicht die Worte, ob der neuerlichen pikanten Details. Meine Hoffnung auf einen guten Kern hinter der schmutzigen Schale schwindet.
Viel schwerer als die Enttäuschung über den guten Kerl “Kalle” wiegt jedoch, dass auch wohl auch morgen wieder nirgendwo zu lesen sein wird, dass die 11 “Getreuen” aus der Vareler SPD-Fraktion endlich zur Besinnung gekommen sind. Ist das Verblendung? Oder verzweifelt tiefe Verstrickung? Für Varel ist es auf jeden Fall eine schwere Last.
Derweil gibt es einen neuen Versuch, den Kreistag zu einer Sondersitzung zusammen zu trommeln. Mir will nicht recht einleuchten, warum man gegen eine solche Sitzung sein könnte. Es geht ja nicht darum, Funke fertig zu machen, sondern darum, ihn nachhaltig aus allen Positionen zu entfernen, in denen er seine Pflichten in ähnlicher Weise missachten könnte, wie beim OOWV.
Aufmerksam zu verfolgen gilt es wohl auch den Neustart beim OOWV. Das Programm des designierten Verbandsvorstehers hört sich ganz gut an. Hoffentlich hat er Kraft, Mut und Zeit, diesen Weg bis zu Ende zu gehen und bspw. am Ende auch zu fragen, ob es einen solchen Verband zur Produktion (!) von Trinkwasser überhaupt braucht.
Kultur durch Wandel – Wandel durch Kultur. So lautete das Motto der Bewerbung des Ruhrgebiets für den Titel Kulturhauptstadt Europas 2010.
Mit diesem Motto wurde vielfach die Hoffnung verknüpft, das Ruhrgebiet könne sich in der Vorbereitung auf das Kulturhaupstadtjahr (endlich) zu der Metropole zusammenfinden, für die es ja angesichts der schieren Größe und der wohl am dichtesten besetzten Kulturlandschaft Deutschlands durchaus das Potential hätte.
Inzwischen ist klar, dass der Ruhr.2010 GmbH wohl ein großartiges Festivaljahr gelingen wird. Das Ziel nachhaltigen Wandels ist während der Umsetzung …„Weit über 2010 hinaus: Ruhr Essentials” weiterlesen…
Hinweis: Die Ruhrnachrichten Bochum greifen meine Kritik in ihrer heutigen Ausgabe auf. Ich gehe darauf am Ende dieses Beitrags ein.
Die Domain des Internetauftritts* meiner verflossenen Heimatstadt Bochum zum Kulturhauptstadtjahr 2010 hat etwas von arglistiger Täuschung. www.Bochum-2010.de soll man in die Adresszeile des Browsers eingeben um hierher zu gelangen.
Was man dort zu Gesicht bekommt, erinnert jedoch von der Anmutung eher an die Webästhetik des Jahres 1999. Und selbst damals hätte man dem verantwortlichen “Designer” sein Werk um die Ohren gehauen:
Die Kopfgrafik ist so breit angelegt, dass die Seite auf meinem MacBook nicht einmal in voller Breite dargestellt werden kann. Die grafischen Elemente scheinen der Grabbelkiste des Homepage-Baukastens eines pleite gegangenen Billigproviders zu entstammen. Die Typo wirbelt wild durcheinander. Und mit passenden und unpassenden Photos hat …„Kulturhauptstadt Europas: Bochum1999?! (Update)” weiterlesen…